Elektromechanische Uhrwerke

Wie funktioniert ein elektromechanisches Uhrwerk ?

Der Taktgeber von Synchronuhren ist ein Synchronmotor, der über ein Getriebe die Anzeigeelemente (Zeiger, bezifferte Räder oder fallende Plättchen) antreibt. Ähnlich funktionieren Tochteruhren, die von einer Mutteruhr Impulse beziehen und damit ein Schrittschaltwerk antreiben oder ihre motorisch angetriebenen Zeiger synchronisieren.

Weiterhin gibt es mechanische Uhren mit elektrischem Aufzug. Unter anderem wurden Elektromotoren oder Elektromagnete zum automatisierten Aufzug konventioneller Uhrwerke eingesetzt, u. a. auch für Kirchturmuhren. Mechanisch “rückwärts” vom Ende des Zahnradgetriebes her mit einem Schrittmotor angetriebene Uhren beziehen ihre Antriebsimpulse von einer Quarz-Zeitbasis. Beide Bauformen gab es als Zeitschaltuhr, letztere Bauform wird noch heute in analogen Wand- und Armbanduhren eingesetzt.

Vor Einführung der Quarzuhr gab es elektromagnetische Uhren, deren Pendel oder Unruh Dauermagnete trug und durch elektronisch gesteuerte Spulen bewegt wurde. Pendel bzw. Unruh sind die Zeitbasis und bewirken hier selbst den isochronen Antrieb des Uhrwerkes.