Wie funktioniert die Uhr? Armbanduhren richtig lagern

Besitzt man mehrere Armbanduhren, spielen die Pflege und die richtige Lagerung einer Uhr eine entscheidende Rolle, damit die Uhren auch über Jahre hinweg funktionstüchtig bleiben.

Der Uhrenmarkt ist schier unüberschaubar. Automatikuhren, mechanische Uhren, Digitaluhren – die technischen Varianten sind vielfältig. Dazu kommen noch modische Aspekte oder das Design. Kurzum: Die Faszination Uhr ist ungebrochen und kann schnell dazu führen, dass man sich nicht nur mit einem Zeitmesser begnügen möchte.

 

Doch was passiert mit dem Lieblingsstück, wenn es nur für besondere Anlässe erworben wurde oder man sich in eine neue Uhr „verliebt“ und alte erst einmal vom Handgelenk verbannt? Wegwerfen kommt ja nicht in Frage. Umso mehr sollte sich jeder Uhrenträger mit der Frage „Wie lagere ich meine Armbanduhr richtig?“ beschäftigen.

 

Und dabei kommt es gar nicht darauf an, wie teuer die Uhr gewesen ist. Denn unabhängig vom Preis gibt es Grundregeln, die zu beachten sind. Welche, dass verrate ich Ihnen in einem neuen Beitrag meiner Serie „Wie funktioniert die Uhr?“.

 

 

Reinigung einer Uhr

Durch ständiges Tragen einer Uhr, kann diese verschmutzen. Schweiß-, Seifen-, Schmutz- oder Cremerückstände können sich im Laufe der Zeit ablagern. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bevor das gute Stück beiseite gelegt wird, die Uhr zu reinigen.

 

Dabei sollten Sie natürlich behutsam vorgehen. Am besten nehmen Sie ein feuchtes Mikrofasertuch. Bitte beachten Sie, keine aggressiven Reinigungsmittel zu verwenden. Nach dem Reinigen trocknen Sie die Uhr mit einem Küchentuch ab.

 

Eine spezielle Pflege müssen Sie auch den Armbändern angedeihen lassen. Hier wäre zu unterscheiden, ob die Uhr ein Leder- oder ein Stahlarmband besitzt. Ein Stahlarmband säubern Sie am besten mit einer Zahnbürste und etwas Seifenwasser und trocknen es anschließend.

 

 

Beim Lederarmband ist die Reinigung diffiziler. Seifenwasser können Sie nur verwenden, wenn Sie sicher sind, dass das Leder mit alkalischen Produkten behandelt werden kann. Ansonsten reinigt man mit Wasser. Anschließend empfiehlt sich die Verwendung eines Lederpflegemittels. So verhindern Sie, dass das Lederband mit der Zeit brüchig wird.

 

Wenn Sie sich jedoch unsicher sind, bei der Reinigung etwas falsch zu machen, ist mein Rat an meine Kunden: Gehen Sie zum Fachmann. Ein Uhrmachermeister kann Ihnen darüber am besten Auskunft geben, wie und in welcher Form eine Uhr zu säubern ist. Hier finden Sie zudem weitere Informationen.

 

 

Batterie der Uhr

Besitzt Ihre Uhr eine Batterie und Sie wissen, dass das gute Stück für längere Zeit eingelagert wird, empfiehlt es sich, die Batterie vorsichtshalber zu entfernen. Denn die Gefahr besteht, dass die Batterie kaputt geht und ausläuft. Die dabei austretende Batteriesäure kann zur massiven Schädigung bis hin zum Totalschaden der Uhr führen.

 

 

Worauf ist bei der Lagerung zu achten?

Ähnlich wie andere technische Geräte unterliegen auch Uhren äußeren Einflüssen. Und so sollten Sie darauf achten, dass die Uhren, die Sie lagern wollen, nicht zu heiß oder zu hell gelagert werden. Zu starke Sonneneinstrahlung etwa kann ein Ausbleichen des Zifferblattes bewirken.

 

Dieses kann auch durch zu viel Wärme in Mitleidenschaft gezogen werden. Beide Faktoren sorgen auch dafür, dass Lederarmbänder schneller brüchig werden.

 

Des Weiteren ist bei der Lagerung die Luftfeuchtigkeit zu beachten. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Korrosionsschäden am Uhrengehäuse und in der Mechanik führen. Lederarmbänder können schimmeln. Am besten lagern Sie eine Uhr an einem trockenen, etwas kühleren Ort.

 

 

Behältnisse zum Einlagern von Uhren

Natürlich kann die Uhr in einer schönen Schatulle oder Box aufbewahrt werden. Sie sollten jedoch darauf achten, dass der Zeitmesser auf einem Uhrenkissen, bezogen mit Samt oder weichem Stoff, lagert. Auch dadurch werden Schädigungen vermieden.

 

Ganz spezielle Uhren verlangen jedoch eine ganz spezielle Lagerung. Damit meine ich natürlich Automatikuhren. Werden diese längere Zeit nicht getragen, bleiben sie stehen und müssen beim Wiederverwenden komplett neu eingestellt werden.

 

Gerade bei Automatikuhren mit großen Komplikationen wie einem Ewigen Kalender ist dies problematisch. Hier greift man deshalb auf einen Uhrenbeweger zurück. Dieser imitiert die Bewegung des Handgelenks, wodurch das Federsystem in der Uhr gespannt wird und die Uhr dauerhaft weiterläuft.

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